

Sagt dir "Workation" etwas?
Falls nein, stell dir vor, du sitzt am Strand. In der einen Hand ein kühles Getränk und auf dem Schoß dein Laptop, auf dem du gerade die Mails abarbeitest. Arbeiten von überall, in der Sonne, am Strand, im Hotel. Klingt zu schön, um nicht wahr zu sein? Exakt! Wenn man es richtig macht, kann man so Arbeit und Urlaub auf wunderbare Weise miteinander verbinden.
KBHT hat das Modell Workation im vergangenen Jahr in einem Pilotprojekt getestet. Dabei bringen Mitarbeitende Urlaub und ggf. Überstunden ein, um ihre Arbeitszeit für mindestens sechs Wochen zu reduzieren. Die verbleibende Arbeitszeit erbringen sie an ihrem Urlaubsort. Unser Mitarbeiter Christian Kuska, der seit 2016 bei KBHT arbeitet, war der erste, der es ausprobieren wollte. Was für eine Herausforderung! Aber im Nachhinein betrachtet eine wertvolle Erfahrung, die Spuren hinterlassen hat. Wir sprachen mit ihm über diese Reise, deren Planung Mitte August begann und die im Spätsommer startete.
„Die Idee, weit weg von Zuhause zu arbeiten, klang zunächst wie ein Hirngespinst. Aber eines, das ich gerne verwirklichen wollte. Dass KBHT nicht nur grünes Licht gegeben hat, sondern auch selbst engagiert und begeistert war, hat mich wirklich positiv überrascht“, blickt Christian zurück.

"Wer da nicht inspiriert in den Tag geht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen"
Durch die Zeitverschiebung begann sein Arbeitstag zwischen 15 und 16 Uhr Ortszeit, was in Deutschland einem Start zwischen 8 und 9 Uhr morgens entsprach. Schwierig? Nein. Ungewohnt? Oh ja!
„Das Hineinverlegen der Arbeit in den Nachmittag erschien mir am logischsten - und für die Kolleg:innen in Deutschland, auf deren Unterstützung ich ja auch angewiesen war, am praktikabelsten“, erklärt Christian. Die Arbeitsnachmittage und -abende waren demnach geprägt von Produktivität und dem Willen, das Team in Deutschland so gut es geht zu unterstützen.
Seine Freizeitaktivitäten verlegte Christian oft in die Morgenstunden. „Man lernt die Momente zu schätzen, die sich ganz früh abspielen - ein Sonnenaufgang am Strand vor einem langen Arbeitstag kann unglaublich belebend sein“, sagt er. „Mein Frühstück, mein Mittagessen, ein Spaziergang im Sand und am Meer - wer da nicht inspiriert die Aufgaben des Tages angeht, dem ist wohl nicht mehr zu helfen.“


Teamwork makes the dream work
Das Team von KBHT unterstützte ihn und war der zwölfte Spieler auf dem Feld während des gesamten Projekts. Ohne diese Unterstützung wäre es wahrscheinlich viel schwieriger gewesen, alle Arbeiten nach Priorität zu erledigen. Das Team half bei der Bewältigung großer Projekte, verschaffte Rückendeckung bei der E-Mail-Korrespondenz und war ganz generell ein großer Motivator. „Ohne die Unterstützung und das Verständnis meiner Kollegen wäre vieles nicht so einfach gewesen“, betont Christian. Seine Arbeitszeit erstreckte sich meist von 14 bis 22 Uhr, wobei es aufgrund der Entfernung auch kleine Unannehmlichkeiten und IT-Herausforderungen gab. "Das Delay des Mauszeigers war von Zeit zu Zeit schon krass, ja", sagt er lachend.
Auf die Frage, was man auf einer solchen Reise unbedingt dabeihaben sollte, antwortet Christian: "Ein portabler zweiter Bildschirm ist bei dieser, meiner Art von Arbeit unverzichtbar." Aufgrund seiner Erfahrungen würde er bei zukünftigen Workcamps den Zeitraum verlängern.

Offenheit, Flexibilität und die richtige Umgebung
Annähernd jede Woche wechselte Christian das Hotel. Fast überflüssig zu erwähnen, welch ein Füllhorn an Perspektiven und Erfahrungen sich ihm bei dieser Vorgehensweise bot. Zukünftigen Workation-Reisenden empfiehlt Christian die Nutzung von Co-Working-Spaces, um eine strukturierte Arbeitsumgebung zu schaffen.
“Die drei Schlüssel zu einer erfolgreichen Workation sind Offenheit, Flexibilität und die richtige Arbeitsumgebung”. Auf die Frage, ob sich das Unternehmen als kostspielig erwiesen hat, antwortet er: "Nein, in der Zeit habe ich nicht mehr ausgegeben, als ich es in Deutschland getan hätte".
Zusammenfassend stellt Christian fest: „Obwohl ich kaum am Strand oder in Cafés gearbeitet habe, fühlte sich die ganze Erfahrung eher wie Urlaub an. Es ist wichtig, einen festen Rahmen für die Arbeit zu haben, aber sich auch Zeit zu nehmen, um die Umgebung zu genießen."
Auch wir bei KBHT freuen uns, dass wir das Pilotprojekt Workation mit Christian gemeinsam durchführen und dadurch lernen konnten. Wir werden dieses für beide Seiten spannende Modell nun auch weiteren Mitarbeitenden anbieten.
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